Diebstahl, Mobbing und Betrug: die (Cyber-) Risiken von Online-Gaming

Gamer sehen sich nicht nur mit Cyberkriminalität konfrontiert, sondern auch mit schlechtem Verhalten seitens anderer Spieler, wie eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt [1]. Neben Account-Diebstahl haben viele demnach bereits Cheating, Mobbing, Stress und Angstzustände während des Spielens erfahren.

Gamer stehen zunehmend verstärkt im Visier von Cyberkriminellen, wie Analysen von Kaspersky zeigen. Demnach gab es während der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen weltweit einen Anstieg um 54 Prozent von Angriffen unter dem Deckmantel beliebter Spiele oder Plattformen.

Die aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt nun, dass jedem achten Befragten Gamer (12 Prozent) bereits die Gaming-ID und fast jedem Fünften (18 Prozent) Wert-Gegenstände innerhalb eines Spiels gestohlen wurden.

Daneben machen jedoch nicht nur Cyberkriminelle den Gamern zu schaffen, sondern auch die anderen Spieler. So sagt ein Fünftel (19 Prozent), dass sie bereits von anderen Spielern gemobbt wurden, und ein Drittel (33 Prozent) hat bereits unter Cheatern, also Mitspielern, die nicht regelkonform spielen, gelitten. All das verursacht bei 31 Prozent der Gamer Stress und Angstzustände und zerstört damit das geliebte Gaming-Erlebnis, denn eigentlich ist Stressabbau für die Mehrheit (62 Prozent) neben Nervenkitzel (62 Prozent) und Freundschaft (46 Prozent) der Hauptgrund für das Spielen.