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[GC26] Dragon Ball Xenoverse 3 – Vorschau zum großen Sprung in eine neue Dragon-Ball-Zukunft

Nach vielen Jahren voller Updates, DLCs und Fan-Wünsche wird es endlich ernst: Dragon Ball Xenoverse 3 ist offiziell angekündigt und soll 2027 erscheinen. Für viele Fans ist das eine ziemlich große Sache, denn Dragon Ball Xenoverse 2 hat sich über Jahre hinweg als Dauerbrenner gehalten. Kaum ein anderes Dragon-Ball-Spiel wurde so lange erweitert, gepflegt und diskutiert. Der dritte Teil steht deshalb automatisch unter besonderer Beobachtung.

Entwickelt wird Dragon Ball Xenoverse 3 erneut von Dimps, veröffentlicht wird das Spiel von Bandai Namco Entertainment. Geplant ist der Titel für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC via Steam. Eine Version für Nintendo Switch oder ältere Konsolen wurde bislang nicht offiziell genannt. Als Genre führt Bandai Namco Action/Adventure, wobei der Kern der Reihe natürlich weiterhin auf schnellen Kämpfen, eigener Charaktererstellung, RPG-Fortschritt und einer großen Dragon-Ball-Welt basiert.

Der vielleicht wichtigste Punkt: Xenoverse 3 soll nicht einfach nur wieder bekannte Anime-Momente neu mischen. Stattdessen springt die Handlung in eine neue Zukunft der Dragon-Ball-Welt – in das AGE 1000. Damit bewegt sich das Spiel deutlich weiter weg von der bisherigen Zeitreise-Formel und öffnet die Tür für neue Figuren, neue Schauplätze und eine frischere Ausgangslage.


Eine neue Ära statt nur ein weiteres Zeitpatrouillen-Abenteuer

Die bisherigen Xenoverse-Spiele lebten stark davon, dass Spieler ihren eigenen Charakter erschaffen und in bekannte Dragon-Ball-Ereignisse eingreifen konnten. Man war Teil der Zeitpatrouille, korrigierte verdrehte Ereignisse und traf auf nahezu alle großen Figuren aus der Seriengeschichte. Das funktionierte gut, war aber irgendwann auch vertraut.

Dragon Ball Xenoverse 3 setzt nun deutlich später an. Im AGE 1000 hat sich die Welt weiterentwickelt, und besonders die Westliche Hauptstadt ist zu einem lebendigen, gewachsenen Zentrum geworden. Dort sollen Spieler nicht nur kämpfen, sondern auch erkunden, neue Charaktere treffen und ihren Platz in dieser neuen Dragon-Ball-Zukunft finden.

Das klingt nach einem wichtigen Schritt. Statt nur wieder durch bekannte Sagas zu reisen, soll eine neue Ära entstehen, in der vertraute Elemente und neue Ideen zusammenkommen. Natürlich wird das Spiel weiterhin tief in der Dragon-Ball-DNA stecken, aber die neue Zeitlinie gibt Dimps viel mehr Freiheit. Für Fans ist das besonders spannend, weil dadurch endlich wieder das Gefühl entstehen könnte, wirklich etwas Unbekanntes in dieser Welt zu entdecken.


Story: Der eigene Held in der Great Saiya Squad

Im Mittelpunkt steht erneut der eigene Charakter. Dragon Ball Xenoverse 3 will den Spielern wieder die Freiheit geben, selbst zu entscheiden, was für ein Kämpfer sie sein möchten. Neu ist der größere Fokus auf die Great Saiya Squad, der man sich im Verlauf der Geschichte anschließt.

Diese Truppe scheint in der neuen Zukunft eine zentrale Rolle zu spielen. Spieler werden in ihre Reihen aufgenommen, kämpfen an der Seite von Verbündeten und erleben, wie sich die Ereignisse in West City entwickeln. Bereits bekannte Dragon-Ball-Figuren wie Bulma und Gamma 1 sollen auftreten, gleichzeitig wurden neue Charaktere wie Brett, Lilica, ROM und Tap genannt.

Das ist eine interessante Mischung. Einerseits braucht ein Dragon-Ball-Spiel natürlich bekannte Gesichter, damit sich die Welt vertraut anfühlt. Andererseits darf ein dritter Xenoverse-Teil nicht nur auf Nostalgie setzen. Neue Figuren, neue Konflikte und eine eigene Zukunftsgeschichte könnten genau das liefern, was der Reihe nach so langer Zeit guttut.

Besonders spannend ist, dass das Spiel stärker wie ein storygetriebenes RPG wirken soll. Wenn West City nicht nur als Lobby dient, sondern als lebendiger Ort mit Alltag, Aufgaben, Figuren und Geheimnissen, könnte Xenoverse 3 erzählerisch deutlich mehr bieten als seine Vorgänger.


Gameplay: Schnelle Kämpfe, eigene Builds und mehr Verbindung zu Legenden

Natürlich bleibt der Kampf das Herzstück. Dragon Ball Xenoverse 3 setzt weiterhin auf rasante 3D-Gefechte, bei denen Spieler durch die Luft fliegen, Ki-Angriffe abfeuern, Kombos landen und Spezialtechniken einsetzen. Wer die Vorgänger kennt, dürfte sich grundsätzlich schnell zurechtfinden.

Neu ist aber der stärkere Fokus auf das Thema Verbindung. Bandai Namco beschreibt dieses Konzept als zentralen Bestandteil des Gameplays. Spieler können stärkere Bindungen zu legendären Dragon-Ball-Helden aufbauen und deren Kraft in den eigenen Kampfstil einfließen lassen. Dadurch soll der eigene Charakter noch individueller werden.

Das betrifft unter anderem Angriffe, Fähigkeiten und Kampfstile. Wer sich stark an bestimmten Figuren orientieren möchte, kann offenbar ikonische Techniken übernehmen und seinen Kämpfer stärker in diese Richtung entwickeln. Damit bleibt die große Stärke der Reihe erhalten: Man spielt nicht einfach nur Son Goku oder Vegeta nach, sondern baut sich seinen eigenen Platz im Dragon-Ball-Universum.

Besonders interessant sind zwei neue Mechaniken: Soul Assist und Soul Change. Mit Soul Assist können Spieler Unterstützung durch bekannte Krieger erhalten und deren Spezialtechniken im Kampf einsetzen. Soul Change geht noch weiter und erlaubt es, vorübergehend die Kraft einer legendären Dragon-Ball-Figur zu nutzen. Genannt wurden unter anderem Krillin, Piccolo, Vegeta, Future Trunks und Tenshinhan.

Das könnte den Kämpfen mehr Abwechslung geben, wenn es sauber ausbalanciert ist. Die Sorge liegt natürlich auf der Hand: Wenn einige Fähigkeiten deutlich stärker sind als andere, könnten schnell Standard-Builds entstehen. Wenn Dimps das System aber klug umsetzt, könnte daraus eine richtig spannende Erweiterung der Charakterentwicklung werden.


Rassen, Transformationen und eigene Spielstile

Auch die Wahl der Rasse soll wieder eine wichtige Rolle spielen. Bandai Namco hat bereits bestätigt, dass verschiedene Rassen unterschiedliche Möglichkeiten im Kampf bieten werden. Saiyajins können etwa auf Super-Saiyajin-Formen setzen, während Erdenmenschen einen anderen Spielstil erhalten sollen.

Das ist für Xenoverse enorm wichtig. Die Vorgänger lebten davon, dass der eigene Charakter nicht nur optisch, sondern auch spielerisch unterschiedlich wirken konnte. Wenn Xenoverse 3 hier weiter ausbaut, könnten Builds deutlich spannender werden. Verschiedene Transformationen, rassenabhängige Vorteile und unterschiedliche Kampfschwerpunkte würden dem Spiel langfristig guttun.

Offen ist noch, welche Rassen final spielbar sein werden und wie stark sie sich wirklich unterscheiden. Gerade nach so vielen Jahren mit Xenoverse 2 erwarten Fans natürlich mehr Tiefe, mehr Balance und mehr Möglichkeiten. Ein paar neue Animationen und leicht veränderte Werte würden wahrscheinlich nicht reichen. Der dritte Teil muss spürbar zeigen, warum er ein echter Nachfolger ist.


Missionen und Koop: Gemeinsam durch die neue Zukunft

Dragon Ball Xenoverse 3 soll Missionen für Squads mit bis zu vier Spielern bieten. Dabei reicht die Bandbreite laut offiziellen Angaben von intensiven Eins-gegen-eins-Kämpfen bis zu größeren Gefechten gegen mehrere Gegner. Das passt sehr gut zur Reihe, denn Koop-Missionen waren schon in den Vorgängern ein wichtiger Teil der Langzeitmotivation.

Gerade wenn die neuen Soul-Systeme auch im Zusammenspiel mit anderen Spielern greifen, könnte das spannend werden. Wenn jeder Kämpfer andere Unterstützungsfähigkeiten, Transformationen und Builds mitbringt, entstehen hoffentlich mehr taktische Unterschiede als bisher.

Wichtig wird aber auch hier die Struktur. Xenoverse lebt vom Grind, von Fortschritt, neuen Techniken und Ausrüstung. Das kann motivieren, kann aber auch ermüden, wenn Missionen zu oft wiederholt werden müssen oder Belohnungen zu zufällig ausfallen. Xenoverse 3 hat die Chance, diesen Bereich moderner und angenehmer zu gestalten.


Was sich gegenüber Xenoverse 2 ändern muss

Dragon Ball Xenoverse 2 war über Jahre hinweg beliebt, hatte aber auch klare Schwächen. Das Kampfsystem war spaßig, aber nicht immer sauber ausbalanciert. Die Hub-Welt war groß, aber nicht immer wirklich lebendig. Viele Missionen boten Fanservice, wiederholten sich spielerisch aber stark. Genau hier muss Xenoverse 3 ansetzen.

Der Sprung in das AGE 1000 ist dafür ein guter Anfang. Eine neue Zeit, eine weiterentwickelte West City und neue Figuren können dem Spiel frischen Wind geben. Noch wichtiger ist aber, dass die Welt nicht nur größer, sondern interessanter wird. Wenn Spieler zwischen Kämpfen wirklich gerne durch West City laufen, Nebenaktivitäten entdecken, Figuren treffen und Fortschritt spüren, wäre das ein großer Schritt gegenüber den Vorgängern.

Auch das Kampfsystem braucht Feinschliff. Die neuen Soul-Mechaniken klingen vielversprechend, aber sie müssen sich sinnvoll in das bestehende System einfügen. Xenoverse 3 darf nicht bloß mehr Effekte und noch größere Angriffe liefern. Es braucht bessere Lesbarkeit, mehr taktische Entscheidungen und faire Kämpfe – besonders im Online-Bereich.


Grafik: Dragon Ball in einer neuen Generation

Da Dragon Ball Xenoverse 3 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erscheint, darf man grafisch natürlich mehr erwarten als bei den Vorgängern. Noch ist nicht jedes technische Detail bekannt, doch der Wechsel auf aktuelle Plattformen sollte deutlich mehr Raum für größere Schauplätze, bessere Effekte und lebendigere Umgebungen geben.

Gerade West City könnte davon profitieren. Eine belebte, futuristische Dragon-Ball-Stadt braucht Details, Bewegung und Atmosphäre. Wenn sich die Straßen, Gebäude und Plätze wirklich wie ein lebendiges Zentrum dieser neuen Ära anfühlen, könnte das Spiel visuell einen starken Eindruck hinterlassen.

Bei den Kämpfen kommt es vor allem auf Effekte und Klarheit an. Dragon-Ball-Gefechte müssen spektakulär sein: Ki-Explosionen, Verwandlungen, schnelle Bewegungen, Einschläge und Spezialattacken gehören einfach dazu. Gleichzeitig darf der Bildschirm nicht völlig im Effektgewitter versinken. Gerade im Koop oder bei größeren Kämpfen wird entscheidend sein, ob Spieler jederzeit verstehen, was gerade passiert.


Sound: Bekannte Energie für eine neue Epoche

Zum Soundtrack und zur Sprachausgabe sind bislang noch nicht alle Details bekannt. Trotzdem ist klar, was Dragon Ball Xenoverse 3 leisten muss: Es muss sich nach Dragon Ball anfühlen. Angriffe brauchen Druck, Transformationen müssen Gänsehaut erzeugen und die Musik sollte den Mix aus Abenteuer, Training, Rivalität und großen Kämpfen tragen.

Besonders interessant wird der Umgang mit der neuen Ära. Da das Spiel nicht einfach nur bekannte Geschichten nacherzählt, kann auch der Sound etwas frischer auftreten. West City im AGE 1000 darf ruhig einen eigenen musikalischen Charakter bekommen, der sich von klassischen Kampfarenen unterscheidet.

Auch die neuen und bekannten Figuren müssen akustisch überzeugen. Wenn Bulma, Gamma 1 und die neuen Charaktere eine größere Rolle spielen, müssen Dialoge und Stimmen sitzen. Gerade bei einem storygetriebenen RPG ist das wichtiger als bei einem reinen Arena-Prügler.


Fazit

Dragon Ball Xenoverse 3 hat eine schwierige, aber extrem spannende Aufgabe vor sich. Der Vorgänger war über Jahre hinweg erfolgreich und hat eine treue Community aufgebaut. Gleichzeitig ist nach so langer Zeit klar: Ein dritter Teil muss mehr sein als ein grafisch schöneres Xenoverse 2.

Der Wechsel ins AGE 1000, die neue West City, die Great Saiya Squad, neue Originalfiguren und die Soul-Mechaniken klingen nach genau den richtigen Ideen. Besonders Soul Assist und Soul Change könnten dafür sorgen, dass sich der eigene Charakter stärker mit der Dragon-Ball-Welt verbunden fühlt, ohne seine Individualität zu verlieren.

Noch bleiben viele Fragen offen: Wie groß wird West City wirklich? Wie tief geht die Charakterentwicklung? Welche Rassen sind spielbar? Wie gut funktioniert der Online- und Koop-Part? Und kann Dimps die bekannten Schwächen der Reihe spürbar verbessern?

Trotzdem wirkt Dragon Ball Xenoverse 3 bisher wie ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Statt nur wieder bekannte Sagas neu aufzulegen, wagt Bandai Namco eine neue Zukunft der Dragon-Ball-Welt. Wenn Gameplay, Story und Fortschrittssystem sauber zusammenspielen, könnte daraus genau der Nachfolger werden, auf den Fans seit Jahren warten.